Praxis
 : Copyright 2016 by Logopädie Gehringer
Am Lennartzhof 16, 50996 Köln-Rodenkirchen, Tel.: 0221 – 396229
Am Feldrain 82, 50999 Köln-Sürth, Tel.: 02236 – 4906939
..................................................................................................................................
Sprechstörungen
Sprachstörungen Sprachstörungen Sprechstörungen Schluckstörungen (Dysphagien) Schluckstörungen (Dysphagien) Stimmstörungen Stimmstörungen Gesichtslähmungen (Fazialisparesen) Gesichtslähmungen (Fazialisparesen) Myofunktionelle Störungen / MFT / Orofaziale Dysfunktionen Myofunktionelle Störungen / MFT / Orofaziale Dysfunktionen LSVT® bei M. Parkinson LSVT® bei M. Parkinson
sind Einschränkungen in den Bereichen
Lautbildung Prosodie, Betonung Sprechrhythmus (Stottern, Poltern)
Artikulationsstörung Artikulationsstörungen bei Erwachsenen sind in der Regel sprechmotorisch bedingt, d.h. ein oder mehrere Laute werden aufgrund eingeschränkter Beweglichkeit der Sprechorgane (Lippen, Zunge) oder aufgrund einer gewohnheitsmäßigen Beibehaltung einer falschen Artikulationsposition falsch gebildet. Die häufigste Fehlbildung ist das „Lispeln“, wobei die Zunge z.B. zu fest gegen die Schneidezähne gedrückt oder zwischen die Schneidezähne geschoben wird.
Eine logopädische Behandlung ist bei entsprechender Motivation und Mitarbeit des Patienten gut möglich.
Näseln (Rhinophonie / Rhinolalie) Beim Näseln klingt das Sprechen nasal.
Geschlossenes Näseln: Beim Sprechen der nasalen Laute m, n, und ng entweicht die Sprechluft statt durch die Nase durch den Mund. Die Ursache ist meistens eine behinderte Nasenluftpassage. (z.B. beim Schnupfen od. Verkrümmung der Nasenscheidewand)
Offenes Näseln: Beim Sprechen entweicht die Sprechluft durch die Nase. Die Ursache ist meistens eine gestörte Funktion des Gaumensegels, weshalb kein Abschluss zum Nasenraum gebildet werden kann. (z.B. bei zu geringer Gaumensegelbeweglichkeit oder bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte)
Dysarthrie / Dysarthrophonie Die Dysarthrie ist eine Störung in der Ausführung von Sprechbewegungen und / oder der Koordination von Atmung, Stimme und Artikulation aufgrund angeborener oder erworbener Hirnstörungen. Die Sprache ist oft verwaschen und monoton, die Stimme klingt oft gepresst. Die Begriffe Dysarthrie und Dysarthrophonie werden z.Z. synonym gebraucht.
Die Therapie erstreckt sich auf folgende Bereiche: Wahrnehmung, Atmung, Haltung/Körpertonus, Sprechmotorik, Lautbildung, Stimmbildung, Sprechablauf, störungsspezifische kognitive Fähigkeiten, Krankheitsverarbeitung, Kommunikationsfähigkeit, Hilfsmittelversorgung.
Sprechapraxie Unfähigkeit, bei erhaltener Beweglichkeit die Artikulationsorgane zweckgemäß zu bewegen. Dies führt zu Lautverwechselungen und –fehlbildungen in verschiedenen Ausprägung Ursachen sind hirnorganische Störungen. Die Sprechapraxie tritt häufig als Begleitsymptomatik einer Aphasie auf. In der Therapie müssen die für die jeweiligen Laute korrekten Bewegungen systematisch trainiert werden.
Stottern Die Kernsymptome beim Stottern sind unfreiwillige Wiederholungen und / oder Blockierungen von Wörtern, Teilwörtern, Silben oder Lauten und / oder Dehnungen von Lauten. Begleitsymptome sind Sprechangst, Vermeidungsverhalten, Körpermitbewegungen, Einschieben von Füllwörtern.
Beispiele:
Wiederholungen: Ma-ma-ma-mach das Fenster auf. Blockierungen: B........ball, T.......taschenl.......lampe Dehnungen: Kaaaaaaaaalender
Art und Ausmaß des Stotterns sind situationsabhängig und können großen Schwankungen unterworfen sein. Stotternde leiden oft unter einem ausgeprägten Störungsbewusstsein. In der Gesamtbevölkerung tritt Stottern in jedem Land und jeder Kultur mit einer Häufigkeit von ca. 1% auf. Die Therapie des Stotterns setzt sich aus verschiedenen Schritten zusammen, z.B.: Stärkung des Selbstbewusstseins und Abbau von Ängsten im Bereich der Kommunikation, Vermittlung von Entspannungstechniken, Wahrnehmung und Analyse der eigenen Symptome, Vermittlung von alternativen, flüssigen Sprechweisen, Veränderung der Wiederholungen, Blockierungen und Dehnungen in flüssigere Sprechabläufe.
Poltern Poltern ist eine dem Stottern ähnliche Störung des Redeflusses mit einer schnellen, überhasteten und unrhythmischen Sprechweise mit der Folge einer undeutlichen Artikulation Merkmale sind das "Verschlucken" von Lauten und Silben, Wiederholungen von Silben, Auslassungen und Verschmelzungen von Silben und Wörtern, Lautangleichungen sowie Redeabbrüche mit anschließendem Satzumbau. Polterer haben im Gegensatz zu stotternden Menschen oft keine gute Eigenwahrnehmung bzgl. ihrer Symptomatik und dadurch auch kein ausgeprägtes Störungsbewusstsein.
Beispiele:
aus Kasperletheater wird Kapserletheater, aus Mikrophon wird Miron hastige Wiederholung von Silben: Ich ich bin gegegelaufen Hauptziele der Therapie sind Sprechtempoverlangsamung und dadurch deutlichere Artikulation, Symptomwahrnehmung und eine bessere gedankliche Strukturierung der sprachlichen Inhalte.
Behandlungsfelder
.............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. .............................................. Infos für Privatpatienten